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16A Ladeziegel Typ2 -> Schuko - von Aiways nachgeliefert

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Moin

Ich muss mal dieses eingeschlafene Thema wieder aufgreifen, da wir heute Nacht den VIERTEN Wintereinbruch hatten nachdem es bereits "Frühling" war - es hat 15 cm geschneit, aktuell Minus 4 Grad - somit kann ich, ausser die Heizung anwerfen, nichts tun und habe viel Zeit 🙁

Hatte ja erwähnt das ich geplant habe den Duosida Ladeziegel zu begrenzen, was mir vor ein paar Tagen auch geglückt ist.

Dazu habe ich kurzerhand den PP Konfigurationswiderstand vergrössert, es wird so dem Auto "vorgegaukelt" das das Anschlußkabel nur in 1,5 mm² Querschnitt ausgeführt ist (obwohl es ja in Wirklichkeit ein 2,5 mm² ist), das heisst für das Auto oberste Grenze 13 Ampere, bleibt aber immer etwas unter dieser Grenze !

Das einzig hinderliche daran ist, der Stecker am Duosida Ziegel ist verklebt (wie man auf den Bildern von Stefan erkennen kann), der lässt sich praktisch nicht öffnen da sitzt aber dieser Widerstand drin 🙁

Da ich mittlerweile auch einen einstellbaren Ladeziegel habe und der ein Kabel mit geschraubten Stecker dran hat habe ich diesen umgebaut (Widerstand) und hinterher die beiden Ladekabel untereinander ausgetauscht (das Gehäuse vom Duosida kann man ja leicht öffnen) - siehe Bild 1.

Der anschliessende Test hat ergeben das sowohl zuerst der einstellbare Ziegel ( 6 bis 16 Ampere), als auch dann später der Duosida mit dem umgebauten Ladekabel genau 9,8 Ampere gezogen haben (der einstellbare hat auch bei Einstellung 16 Ampere nur 9,8 Ampere gezogen), was auch gut zu erkennen ist das jetzt die Spannung an der Steckdose nicht mehr von 231 Volt auf 222 abfällt (siehe mein vorangegeangener Beitrag) sondern nur noch um 3 Volt auf 228 Volt zurückgeht, der Spannungasabfall ist also um ganze 6 Volt geringer ! - siehe Bild 2.

Beim ersten mal anstecken hat sich der U5 in der Restladezeit "verrechnet" (über 28 Stunden für 9 % ?), beim zweiten mal Laden hat er aber die Restladedauer wieder korrekt vorrausberechnet, woher dieser Effekt kommt kann ich nicht beantworten ist ja auch egal Hauptsache es passt jetzt 😉 - siehe Bild 3.

Kurz über den Daumen gerechnet 9,8 Ampere mal 228 Volt ist 2234 Watt also gut 2,2 kw und die Gegenrechnung am Auto bei fast vollem Akku (etwa 410 Volt) 4,8 Ampere mal 410 Volt ergibt knapp 2 kw die in diesem Moment in den Akku "fliessen" - passt also.

Hier auch zu erkennen der Ladeverlust zwischen Steckdose und Akku beträgt wieder um 250 Watt, ist also prozentual gesehen bei geringerer Ladeleistung logischerweise höher und geht in Richtung 12 %, das hatte ich ja in anderen Beiträgen schon vorrausgesagt das das passieren wird und ist ganz einfach technisch bedingt bei allen E-Autos so 😉

Was ich da genau umgebaut habe zeige ich nicht, bin aber gerne bereit das in Einzelfällen mitzuteilen - warum - ganz einfach ich hatte in einem anderen Forum schon mal den Fall das ich einen derartigen Umbau mit Bilderstrecke "zur Schau" gestellt habe was dann von einem Laien nachgemacht worden ist, zumindest hat er es versucht !

Sein Wissen und Können und auch das nötige Werkzeug dafür war aber leider nicht vorhanden, dafür war seine Selbstüberschätzung enorm hoch (sein Spruch "er kann alles") und er hatte dann wegen seiner "Murkserei" einen Schaden, was ja auch gefährlich war, und hätte mir dann die Schuld gegeben - komischerweise hat das aber bei mir auch unter Einhaltung der Sicherheit funktioniert, war also fachmännisch 😉

Seitdem stelle ich solche Sachen nicht mehr in vollem Umfang öffentlich zur Schau, das ist besser so 😉

Zusammen gefasst habe ich nun :

Für Zuhause die Wallbox mit 6,6 kw oder als Reseve den einstellbaren Ladeziegel mit 3,7 kw (dem habe ich einen CEE Stecker verpasst) 😉

Für Unterwegs liegt das Verbindungskabel für öffentliche Ladesäulen und der Duosida im Kofferraum, den man ja jetzt ohne was zu überlasten und SORGENFREI an JEDER Haushaltssteckdose betreiben kann !

Sollte ich unterwegs mehr brauchen nehme ich den einstellbaren Ladeziegel mit oder kann zur Not auch die Wallbox von der Wand abhängen, die ich dann beide per Adapter ebenfalls ÜBERALL mit der entsprechenden Einstellung betreiben kann (Bilder der Adapter folgen noch mir fehlt wegen "C" noch etwas an Teilen).

Mehr Abdeckung für AC Laden geht praktisch nicht mehr 😉

Gruß

Dasepp

Hochgeladene Dateien:
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ich hätte stärkstes Interesse an Details  🙂

und auch nochmal eine Erläuterung wieso effektiv knappe 10A obwohl der Widerstandswert eigentlich auf 13A begrenzt, das habe ich nicht verstanden

Telefonnummer oder kurz mal e-Mail Adresse, kannst ja hinterher wieder löschen 😉

Ach ja die Erklärung wegen nur 10 Ampere

"Rechnerisch" wären 13 Ampere im Kabel möglich die 16 B Ampere Absicherung stellt bei 1,5 mm² praktisch schon eine Ausnahme dar, da aber die Dauerbelastbarkeit der normalen Haushaltssteckdosen nur bei 10 Ampere liegt und somit bei einer 1,5 mm² Installation automatisch nur die normalen Hauhaltssteckdosen eingesetzt werden (stärker macht ja im Normalfall für den Haushalt keinen Sinn oder wollt ihr eine blaue CEE im Wohnzimmer haben 🙂 ) haben die Hersteller (also nicht nur Aiways) den Strom der sich dann genommen wird bei 1,5 mm² auf 10 Ampere begrenzt, so nehme ich zumindest stark an an 😉

Gruß

Dasepp

Guten Abend,

ich erwecke das Thema auch noch einmal zum Leben.

Ich möchte mit dem Ladeziegel an die Schuko. Das Problem: 30 Meter Fußweg.

Habe mal probehalber eine 50 Meter Trommel komplett entrollt und das Kabel gelegt. Steckdose außen mit 16A gesichert. Der U5 zeigt über den Ziegel bei aktuell 15 Grad und einer Ladung von 60% gerade 6,5-7 Ampere, was grundsätzlich wenig scheint, aber dem System „Hausanschluss“ ja durchaus entgegenkommt, da keine Überlastung entstehen sollte.

Jetzt die Fragen: ist das Zufall, dass die Amperezahl so niedrig ist? Liegt es an den geringen Kabelquerschnitten? Ist der Ladeziegel (Auslieferung im August) inzwischen abgeriegelt?

Bisher ist alles kalt, Steckdose, Kabel, Trommel und Ziegel.

Wahrscheinlich schlagen einige jetzt die Hände überm Kopf zusammen, aber wie gefährlich könnte es nun werden bei unter 7 Ampere?
Gibt’s da Langzeiterfahrungen? Im Betrieb lud ich auch an der Schuko, hier ist alles letztes komplett neu installiert worden, inklusive Trafohäuschen.
Auch hier lädt er nie über 7 Ampere und lud auch schon 7-8 Stunden durch.

LG der FÜ

7 Ampere scheint i. O. zu sein, das sieht bei mir ähnlich aus. 7 Ampere sind bei 400 Volt des Akkus 2.8 kW. Ich kann damit leben.

Gruß Elmow

Hey Elmow,

danke für die schnelle Antwort.

Die Ladeleistung reicht mir vollkommen. Mir geht es eher um die Sicherheit.

wie sieht denn deine „Installation“ aus?

LG

Ich habe in der Garage eine normale mit 16 A abgesicherte Schuko-Steckdose an der lade ich mit dem mitgelieferten Ladeziegel. Manchmal nehme ich auch eine 30 Meter Verlängern. Alles funktioniert problemlos. Und schön langsam laden ist das Beste für den Akku. Ich habe nach knapp 6000 Km keine Probleme. Allerdings benutze ich auch bei längeren Fahrten oder im Urlaub auch mal einen Svhnellader.

Gruß Elmow

Moin

Elmow hat es schon erwähnt, die Anzeige im Auto ist der Ladestrom der bei etwa 350 - 410 Volt Gleichstrom in den Akku geladen wird (abhängig vom Ladezustand des Akkus) !

Beim Ladeziegel könnt ihr den angezeigten Wert etwa mit den Faktor 2 annehmen der aus der Steckdose also dem Stromnetz entnommen wird.

Das heisst wenn im Display vom Auto 7,5 Ampere Ladestrom angezeigt wird laufen an der Schukosteckdose etwa 15 Ampere !!!

Das hab ich mehrfach mit gewerblichen Messgeräten nachgemessen und der Duosida Ladeziegel nimmt sich tatsächlich um 15 Ampere aus der Steckdose 😉

Nun wird jeder sagen na und ist doch mit 16 Ampere abgesichert - DENKSTE -> SCHUKOSTECKDOSEN HABEN EINE DAUERBELASTBARKEIT 16 AMPERE FÜR 1 STUNDE !!!

Nachlesen könnt ihr das wenn ihr Zeit habt z.B. hier :

https://www.goingelectric.de/forum/viewtopic.php?t=15367&start=10

oder bei Google ganz einfach "verschmorte Steckdose" eingeben - viel Spass beim Lesen 😉

Da man die Ladeleistung bisher weder am Auto, noch an unserem Ladeziegel in irgendeiner Weise einstellen kann holt sich also unser NOTLADEZIEGEL die erwähnten 15 Ampere aus der Steckdose und das dann die ganze Nacht durch -> das kann und wird dauerhaft zu Problemen führen, vor allem wenn ihr da noch zusätzlich Verlängerungskabel mit einem Querschnitt von nur 1,5 mm² mit 50 METERN ! dazuwischen steckt.

Nicht das Kabel ist das eigentliche Problem sondern die Schwachstelle - die Steckverbindung !

Ich habe das an meiner eigenen hochwertigen Busch-Jaeger Steckdose in meiner Garage getestet und nach 3 Stunden war der Stecker bereits sehr warm etwa 50 Grad.

Ich empfehle euch dringend - und jeder erfahrene Elektriker wird das auch tun - wenn ihr dauerhaft mit unserem Notladeziegel laden wollt - lasst euch eine BLAUE CEE 16 Ampere Steckdose einbauen und wechselt den Schukostecker am Notladeziegel gegen einen solchen aus.

Sowas mein ich

https://encrypted-tbn0.gstatic.com/images?q=tbn:ANd9GcQY_RudVKxnynMDbFm7EIZUKFB1dKwetWSu0Q&usqp=CAU

https://encrypted-tbn0.gstatic.com/images?q=tbn:ANd9GcS4dxG-gBZU4ZqUH4CGSxHv_TT4zRbwRLoW1Q&usqp=CAU

Kostenpunkt für Material unter 20 Euro - wechseln könnt ihr das zur Not selber oder fragt einen Kumpel der Elektriker ist.

Damit man den nun umgebauten NOTLADEZIEGEL unterwegs für NOTFÄLLE auch an einer Schukosteckdose benutzen kann gibt es Adapter.

Wie der hier

https://encrypted-tbn0.gstatic.com/images?q=tbn:ANd9GcRxe_2YsdoufuKYDxi0JPg62sOoFl6HyHTWwQ&usqp=CAU

Für eine Verlängerung, wie hier genannt 50 Meter, würde ich die gleiche Ausrüstung an Stecker/Kupplung empfehlen UND ein Kabel wählen das 2,5 mm² Querschnitt hat.

Ich habe das bei meinem zwar anders gelöst, ich habe den Notladeziegel auf 10 Ampere begrenzt, da das aber fachgerecht durchgeführt werden muss stelle ich das hier nicht zur Schau bevor es falsch nachgemacht wird und dann was passiert - Fachleute kommen da selber drauf was zur Begrenzung gemacht werden muss und Laien sollten von sowas die Finger lassen.

Als Fazit zum Schluß -> Es gilt der Spruch "Wer nicht hören will muss fühlen" 🙂

Gruß

Dasepp

Danke für die ausführliche Antwort!

dann werde ich mal basteln lassen…

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