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Fragen zum Verkauf und zum Verkaufsstart in Deutschland

Zitat von Thosch am 27. Februar 2020, 17:01 Uhr

Mahlzeit allerseits.

Wer´s noch nicht gesehen, bzw. gelesen hat hier: https://www.elektroauto-news.net/2020/aiways-direktvertrieb-europa-leasing-abo-kauf/

Die Informationen werden langsam präziser👍
Bin schon auf die PK gespannt. Bin sehr angetan vom U5, benötige ab Dezember einen neuen Firmenwagen. Derzeit habe ich einen Seat Ateca 2.0 TDI DSG 4Drive und jetzt möchte ich das Abenteuer Elektro wagen😉.

Hier noch etwas detaillierter: https://www.kfz-betrieb.vogel.de/aiways-startet-direktvertrieb-mit-euronics-und-atu-a-908951/?cmp=nl-125&uuid=AA345C3E-3B3F-4B66-9D30024039C6A369

Fiat 500e: seit über 20 tkm Fahrspass!

Ist da evt. jemand registriert und kann den Artikel hier her kopieren? (falls man das darf??? aber ich denke schon)

Gruß Aldo

Zum Autokauf zu einem Partner der Elektronik-Handelskette Euronics, den Service bei ATU – der chinesische Autobauer Aiways hat überraschend seine Pläne zum Marktstart in Deutschland vor dem Start des Genfer Salons konkretisiert. Ursprünglich sollten die Informationen erst auf einer Pressekonferenz bekannt gegeben werden. Möglicherweise reagiert das E-Auto-Start-up damit auf die Unsicherheit wegen des Corona-Virus. Der hat die Pläne von Aiways bereits an entscheidenden Stellen durchkreuzt.

In Deutschland erhältlich werden soll das erste Aiways-Modell, der Elektro-SUV U5, ab August. Bis zuletzt angedacht war ein Start im April, doch die Corona-Krise in China hat die Produktionsvorbereitungen bis auf Weiteres zum Erliegen gebracht. Interessenten können den U5 dann neben Smartphone und Kaffeemaschine in Euronics-Betrieben betrachten, testen und – vorerst nur – leasen. Allerdings werden nur ausgewählte Elektro-Fachgeschäfte zu Aiways-„Autohäusern“.

Überwiegend soll der Zugang zum U5 und künftigen Modellen über eine Webseite stattfinden, inklusive der Option zum Online-Abschluss. Über sie sollen die Kunden Testfahrten buchen, das Fahrzeug konfigurieren und – zunächst – die passende Leasing-Laufzeit auszuwählen. Andere Besitzformen als Leasing – ein Auto-Abo-Modell oder der tatsächliche Kauf – „wägen wir derzeit ab“, sagt der bei Aiways für Europa zuständige Alexander Klose (zum exklusiven Interview). Mit Direktvertrieb und Leasing will er einen unkomplizierten Zugang des Kunden zum Auto sicherstellen.

Auch den Service lagert Aiways an Partnerunternehmen aus, sieht das allerdings auch als folgerichtigen Schritt an, „da beim U5 nur alle 100.000 km eine planmäßige Wartung ansteht“. Die Zusammenarbeit mit regionalen Partnern – in Deutschland ist mit ATU eine Grundsatzvereinbarung getroffen – sei daher „eine deutlich effizientere und kundenfreundlichere Option der Fahrzeugwartung, als exklusive Service-Werkstätten aufzubauen“. Weitere regionale Dienstleister und Servicepartner sollen noch dazukommen.

Corona-Virus macht Weltpremiere in Genf zunichte

Neben dem verschobenen Marktstart hat das Corona-Virus ganz konkret die Präsenz von Aiways auf dem Genfer Salon beschädigt. Die für Dienstag angesetzte Weltpremiere des Aiways U6ion wird in der geplanten Form nicht stattfinden. Die Ausfuhr des Modells, einem als Crossover-Coupé gestalteten Elektro-SUV, sei gestoppt worden, bestätigte Aiways, „bedingt durch das Coronavirus und Umstände, die außerhalb des Einflussbereichs von Aiways liegen“.

Man werde nun auf eine alternative Präsentationsmöglichkeit zurückgreifen, heißt es weiter. Gemeint ist mutmaßlich eine virtuelle Vorstellung oder die Übertragung einer Enthüllung aus China. Für die öffentliche Wahrnehmung wäre der U6ion sicher wichtig, gibt er doch mutmaßlich einen Ausblick auf das zweite Serienmodell des neu gegründeten E-Auto-Bauers.

Aus den bisherigen Informationen geht hervor, dass es sich beim U6ion um ein als Crossover-Coupé gestaltetes SUV mit glatten Flächen und markanten Blechkonturen handelt. Ein Kühlergrill fehlt, die Türgriffe sind bündig mit dem Blech, um die Aerodynamik zu verbessern. Am Heck zieht sich ein rotes Lichtband – der aktuellen Designmode entsprechend – über die gesamte Fahrzeugbreite. Angaben zur Technik machen die Chinesen noch nicht.

Neben dem nun abgängigen Premierenfahrzeug zeigt Aiways das bereits im Umfeld der IAA 2019 vorgestellte elektrische SUV U5. Die nun „produktionsbereite europäische Version“ ist letztlich ebenfalls eine Premiere, auch wenn die Abweichungen zur IAA-Version gering sein dürften.

Mit dem nun auf August verschobenen Vertriebsstart will Aiways „zum ersten chinesischen Start-up werden, das ein Elektroauto in Europa einführt“. Die Homologation ist beendet, den NCAP-Crashtest schloss das Auto allerdings mit nur drei Sternen ab. Die angemahnten Schwächen habe man inzwischen korrigiert, heißt es dazu in einem Aiways-Schreiben. Interessierte Besucher des Genfer Salons können das Auto übrigens 10 Minuten lang auf einer Indoor-Strecke testweise fahren.

Fiat 500e: seit über 20 tkm Fahrspass!

Und hier noch das Interview:

Der Elektroantrieb macht Autos technisch weniger komplex und mancher Unternehmer wittert die Chance, Autohersteller zu werden. Ganz so einfach ist es wohl nicht, wie das Scheitern von Dyson zeigt. Mit Aiways startet nun ein hierzulande zwar neuer Elektroauto-Anbieter, der sich aber in China schon länger gezielt auf den Markstart vorbereitet. Mit einer 15.000-Kilometer-Fahrt quer durch Asien bis zur IAA nach Frankfurt landete der Autobauer einen PR-Coup, der die Praxistauglichkeit des Modells U5 unterstrich. Was der Hersteller in Europa vorhat, erläutert Alexander Klose, bei Aiways zuständig für das Auslandsgeschäft.

Redaktion: Herr Klose, Autobauer gibt es nun schon einige, auch einige Start-ups. Wie will sich Aiways denn da noch positionieren?

Alexander Klose: Aiways kommt nicht als Selbstzweck, sondern mit einer Mission. Wir sind angetreten, um Elektroautos zu bauen, die die Mobilität wirklich voranbringen, und für einen größeren Kundenkreis zugänglich sind. Wir wollen nicht Autos verkaufen, die für Ingenieure gebaut sind.

Das heißt …?

Von Anfang an wollte Aiways reine E-Autos bauen, die voll auf Konnektivität setzen und frei sind vom Ballast einer Konzeption mit Verbrennermotoren. Und preislich wollen wir erschwingliche, familientaugliche Elektrofahrzeuge verkaufen, die die automobile Zukunft für einen größeren Kundenkreis zugänglich machen.

Aber haben diesen Anspruch nicht alle klassischen und neu hinzugekommenen Anbieter?

Sie haben es vor, aber es klappt nicht. Der Abschied von Dyson vom eigenen E-Auto zeigt, dass auch E-Fahrzeuge so einfach nicht zu stemmen sind. Technik, Qualität, Stückzahlen und Preisniveau sind doch elementare Variablen, die alle zusammenpassen müssen. Die Führungskräfte von Aiways kommen aus den verschiedenen Bereichen der Automobilindustrie und wissen, wie man eine Autoproduktion hochfährt und steuert.

Was aber unterscheidet dann Aiways noch von anderen E-Auto-Anbietern?

Wir verzichten bewusst – auch wenn es im Autoland Deutschland schwerfällt, das zu sagen – auf hohe Endgeschwindigkeiten. 200 km/h und mehr oder Mega-Reichweiten kann man natürlich umsetzen, aber diese Leistungsdaten bekommt man elektrisch nur zu einem hohen Preis, und das meine ich wörtlich. Dabei werden diese Leistungen nur selten wirklich benötigt oder abgerufen. Wir stecken unsere Energie lieber in die Umsetzung eines praxistauglichen, robusten Konzepts.

Das wird mit dem Aiways U5 gelingen?

Ja, das hat die 15.000 Kilometer weite Fahrt quer durch Asien von Chinas Ostküste bis nach Frankfurt gezeigt. Mit diesen Erfahrungen im Rücken werden wir wohl bis Jahresende mit der Auslieferung des Modells an erste ausgewählte Kunden starten, auch in Deutschland.

Was kostet das Modell denn nun?

Der U5 wird mit 35.000 Euro eingepreist. Damit kommt ein geräumiges SUV mit bis zu 1.555 Litern Kofferraumvolumen auf den Markt, das die elektrische, individuelle Mobilität in der Breite gewährleistet. Der U5 ist damit auch ein Gegenentwurf zu hochpreisigen Modellen, mit denen man die Masse der Autofahrer sicher nicht zur Elektromobilität bringen wird. Allerdings werden wir den U5 zunächst nicht verkaufen.

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29.08.19 - Erneut planen die Chinesen, mit einer Automarke in Europa Fuß zu fassen. Dieses Mal ist es Aiways. Und man beginnt bewusst mit einem Elektro-Modell, das hier noch ohne Konkurrenz ist. lesen

Entschuldigung, das verstehe ich jetzt nicht …

Der Markteintritt erfolgt zunächst ausschließlich über ein Leasingangebot, denn damit verbleiben die derzeit noch hemmenden vermeintlichen Risiken Restwert und Batterielebensbauer beim Importeur. Wir sehen diese Leasingphase als Testlauf, um Erfahrungen zu sammeln, wie die Nutzer mit dem Auto selbst, der Bedienung, der Ladung zurechtkommen. Wenn die Testphase gut läuft, werden wir den U5 auch in den Verkauf bringen.

Der Verkauf soll nach bisherigen Berichten ausschließlich über den Internetvertrieb erfolgen, wie es so viele Start-ups propagieren?

Leider ist das in der bisherigen Berichterstattung so herübergekommen, es trifft das Konzept aber nicht. Wir wollen den direkten Kontakt mit dem Kunden, das stimmt. Aber ich bin der Meinung, dass man ein Auto für 35.000 Euro nicht allein wegen des schönen Internet-Auftritts verkaufen kann. Darum werden wir verschiedene Präsentationsformate nutzen und wollen damit nach dem Jahreswechsel starten.

Der Handel ist also definitiv außen vor?

Nein. Wir können uns sehr gut vorstellen mit Händlern zusammenzuarbeiten, die offen sind für Pop-up-Konzepte und Ähnliches. Wir wollen mobil an den Kunden heran und keine Vollfunktionsbetriebe mit Investitionen in Stein und Glas und dem Druck, Investitionen wieder zu erwirtschaften. Wenn selbst große Marken überlegen, den Vertrieb mit kleineren Schauräumen zu konzipieren, müssen wir nicht an alten Konzepten festhalten.

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Partner braucht es aber auch für Reparatur und Service, oder?

Letztlich ja. Unsere ersten Schritte werden wir aber nur mit Leasingfahrzeugen gehen, weshalb der erste Service dann über das Netz des Leasingpartners läuft. Sobald der Verkauf startet, wird ein Netz aus regionalen oder lokalen Werkstattketten bereitstehen. In der Öffnung für alle Werkstätten sehen wie gleichwohl auch kein Problem.

Das geht aber nur mit einer ordentlichen Ersatzteilversorgung …

Dessen sind wir uns bewusst. Deshalb werden im Zentrallager, das wir bei einem Partner in Deutschland oder den Niederlanden errichten werden, einen angemessenen Teilebestand aufbauen. Denn natürlich sind nicht zuletzt die Leasing-Kunden an einer schnellen Schadenbehebung interessiert.

Der Nachteil am Leasing sind die Rückläufer. Was haben Sie denn mit den Gebrauchtwagen vor?

Wir gehen davon aus, dass die Technik in Elektroautos weniger schnell veraltet, die Rückläufer also näher am Stand der Technik sind als es derzeit klassische Gebrauchtwagen sind. Und auch die Batterietechnik wird aus unserer Sicht nicht so rasant voranschreiten, dass die Batterien in den Rückläufern veraltet wären. Unser Ansatz ist, diese dann in technisch noch sehr jungen Gebrauchtwagen nochmals zu verleasen, wobei Aiways dann nochmals ins Restwert-Risiko geht, das allerdings nicht signifikant hoch sein dürfte. Ein Verkauf an interessierte Gebrauchtwagenkunden ist ebenfalls denkbar.

Vor Kunde ist Aiways erstmals im September 2019 mit dem U5 in Frankfurt nicht etwa auf der IAA, sondern im Hauptbahnhof aufgeschlagen. Wie ist es gelaufen?

Wir haben viel Aufmerksamkeit erhalten, die drei Standmitarbeiter waren rundum ausgelastet. Unter den vielen Adressen sind 1.000 Vormerkungen für den Vertriebsstart des Autos. Vor allem sehen wir in den Ergebnissen, dass wir mit teilstationären Vertriebskonzepten richtig liegen.

Sind denn neben dem U5 weitere Produkte geplant?

Ja, Aiways hat derzeit zwei weitere Produkte in der Pipeline. Der U7 war bereits auf der Automesse in Shanghai zu sehen. Daneben wird noch ein weiteres, noch namenloses kleineres Modell entwickelt.

Fiat 500e: seit über 20 tkm Fahrspass!

Hmmm ... sehr schade, nach dem Interview gibt es wohl eine Kaufoption frühstens 2021.

Hatte mich schon auf den U5 eingeschossen, sehr schade, bin enttäuscht.

Dann geht meine Suche für ein neues Gefährt wohl noch weiter.

🙁

BMW i3 60Ah
Zitat von Asphalt-Cowboy am 28. Februar 2020, 07:46 Uhr

Hmmm ... sehr schade, nach dem Interview gibt es wohl eine Kaufoption frühstens 2021.

Hatte mich schon auf den U5 eingeschossen, sehr schade, bin enttäuscht.

Dann geht meine Suche für ein neues Gefährt wohl noch weiter.

🙁

Ja, klingt leider so.

Wenn die Steuerbefreiung in 2021 auch wegfallen sollte, würde ich mir dieses Jahr wohl auch ein anderes Fahrzeug holen, falls es mit der Kaufoption für den U5 nichts wird.

Ich würde mich wohl sehr freuen, wenn ich ihn im Mai Kaufen und im August abholen dürfte 😉

Die geplante Pressekonferenz am Dienstag 3.3.20 in Genf findet nun am 3.3.20 in Leonberg nahe Stuttgart statt.

Die gute Nachricht bei all den allgemein weniger guten Nachrichten ist, dass Aiways sehr wahrscheinlich das U5 Modell 2020 überspringt und dann ab August bereits die etwas verbesserte Version des Modeljahres 2021 ausliefern wird. Genaueres dann aller Voraussicht nach der Pressekonferenz und in den nächsten Wochen.

" Ich würde mich wohl sehr freuen, wenn ich ihn im Mai Kaufen und im August abholen dürfte 😉"

Na wer wohl nicht? Ich zumindestens auch. So richtig zwischen leasen und kaufen habe ich mich noch nicht entschieden.

Vielleicht weis Euronics mehr zum Verkauf oder Leasing oder ...

https://www.euronics.de/aiways-u5