Bitte oder Registrieren, um Beiträge und Themen zu erstellen.

Wallbox

Hallo Zusammen,

es ist zwar noch etwas hin mit der Lieferung meines U5 - aber Gedanken über die Lademöglichkeiten zu Hause mache ich mir bereits jetzt, um dann nahtlos

ab Lieferung  auch bei mir laden zu können. Eine rote 16A CEE Steckdose habe ich zum Beispiel bereits schon im Keller, müsste nur nach draußen verlegt werden.

Daher die Frage: Wie und womit ladet ihr euren U5 zu Hause? Welche Wallbox nutzt ihr? Probleme damit?

Bin gespannt auf eure Antworten.

Michael

Ich hatte die Tage meinen Elektriker des Vertrauens da.

Unterverteilung im Keller und ab in die Garage mit Anschluss, kostet mich (ca 12 Meter Kabel 2-3 Durchbrüche) etwa 400€

Dazu wird es die Stark-im -Strom Big Easy in der kfw Ausstattung.

Dank KFW Förderung, ist das fast ein 0-Summen Spiel.

Ansonsten hätte ich eine CEE Blau in die Garage gelegt und Schuko geladen, mit Box habe ich aber ein besseres Bauchgefühl. In ca 1,5 Monaten kann ich dann hoffentlich berichten......

Hallo McDerlin,

ich habe mich für eine Wallbox von Easee entschieden und damit sehr zufrieden. Diese konnte ich günstig Ende des Jahres mit einem Stromanbieterwechsel zu Tibber ergattern.

Moin

Das Thema wurde zwar schon oft behandelt - aber da neues Thema versuche ich mal eine kleine Zusammenfassung.

Vorweg unser U5 ist noch nicht da, ich habe also (noch) keine praktische Erfahrung kann aber die technischen Hintergünde erwähnen.

Grundsätzlich hat man bei einem Einphasenlader (wie er in vielen EV's wie auch im U5 zu Einsatz kommt)  nur ein Drittel der Ladeleistung im Vergleich zu einem Dreiphasenlader.

Da hilft auch keine 11 kw Wallbox mit der hat man dann auch nur 3,7 kw auf einer Phase -> gemäß Leistungsformel Spannung mal Strom -> 16 Ampere mal 230 Volt = 3680 Watt oder gerundet 3,7 kw !

Der Ladeziegel der dabei ist bzw. nachgeliefert wird hat einen Schukostecker dran und kann auf maximal 16 Ampere eingestellt werden, das wären ebenfalls 3,7 kw, man kann den wenn man eine Wandhalterung bastelt und den damit an geeigneter Stelle neben das Auto hängt (Ladekabel hat 5 Meter Länge) also mit der gleichen Geschwindigkeit laden wie mit einer 11 kw Wallbox !

Die 16 Ampere werden aber bei einer normalen Schukosteckdose zu Problemen führen da die nur für 10 Ampere Dauerstrom ausgelegt sind.

Wenn man also an dem mitgelieferten Ladeziegel einen CEE Drehstromstecker montiert und den an eine vorhandene 16 Ampere Drehstromsteckdose ansteckt kann man bedenkenlos dauerhaft die 3,7 kw Ladeleistung ausnutzen - damit man diesen für Notfälle für Unterwegs auch mal an einer Schukosteckdose (Haushaltssteckdose) betreiben kann, kann man sich einen Adapter von Schuko auf CEE 16 A zulegen, oder selber anfertigen.

DANN IST ES ABER ZWINGEND ERFORDERLICH DEN LADESTROM AUF 10 AMPERE (2,3 kw) RUNTERZUSTELLEN !!!

Ansonsten würde die Schukosteckdose verschmoren - das bitte nicht vergessen !

Für diejenigen die mehr Ladeleistung brauchen (maximal 6,6 kw beim U5 -> Einphasenlader) und gleichzeitig die Förderung ausnutzen wollen würde ich eine 22kw Wallbox die sich auf 11 kw begrenzen lässt empfehlen, der ausführende Elektriker muss die Begrenzung auf 11 kw bestätigen sonst gibt's keinen Zuschuss !

Dafür würde ich aber die gesamte Installation auf 22 kw also 32 Ampere auslegen, das kostet nur wenig mehr Materialkosten, man ist dann aber für die Zukunft gewappnet und kann später ohne grossen Aufwand auf 6,6 kw Ladeleistung erhöhen.

Übrigens haben die 22 kw Wallboxen auch Bauteile drin die höher Ströme verkraften - z.B. bei einem fest montierten Ladekabel ist dieses dann normalerweise statt in 5x2,5 mm² in 5x6 mm² audgeführt, das führt natürlich zu einem höheren Preis was aber berechtigt und gut investiert ist.

Dazu sollte aber abgeklärt werden ob der Hausanschluss seitens des Netzbetreibers überhaupt auch diese höhere Leistung hergibt - ebenfalls muss die Installation bei euch im Haus die Leistung hergeben können.

Also JEDER sollte das mit seinem Elektriker vorher abklären evtl. auch zur Sprache bringen das die vorhanden hohen Lasten (Waschmaschine, Trockner Spülmaschine usw.) auf meinetwegen L2 und L3 verteil werden, damit man dann auch auf der nun weniger belasteten Phase L1 das Auto laden kann ohne das es zu einer Überlastung oder einer einseitigen Belastung der Installation kommt !

Nicht nur das, wegen der sogenannten Schieflastverordnung sollte auch Sicherheitshalber bei dem Netzbetreiber im Vorfeld mal eine Anfrage gestellt werden ob und unter welchen Bedingungen eine Schieflast von 6,6 kw möglich ist, bevor es hinterher "Schwierigkeiten" gibt, es muss unter Umständen der Anschlusswert der Einspeisung erhöht werden - was in den meisten Fällen problemlos möglich ist - kann aber auch teuer werden !

Wallboxen bis 11 kw sind meldepflichtig, über 12 kw sind sie genehmigungspflichtig, es wird aber keiner überflüssigerweise dem Kunden "Prügel" zwischen die Füsse werfen. schliesslich wollen die ja verkaufen, das ist wie immer eine Frage des Geldes 😉

Ich habe zum Beispiel am Dienstag ein Gespräch mit dem Verantwortlichen der Bayernwerke und werde mir dann einen einphasigen Ladewürfel/Wallbox zulegen der/die 32 Ampere kann und den an die vorhandene 32 A CEE Steckdose anstöpseln, der mitgelieferte mit 16 Ampere kommt dann dauerhaft ins Auto für Notfälle für Unterwegs - die Fördeung werde ich also nicht nutzen.

Muss aber dazu sagen das bei mir von technischer Seite komplett andere Verhältnisse herrschen, ich will nur bestätigt haben das ich das auch darf (6,6 kw Schieflast) !

Was bei mir dann wahrscheinlich noch notwendig wird ist ein Fi Schutzschalter Typ B (den ich dann speziell für die 32 A CEE Drehstromsteckdose einbauen werde) wenn der Ladeziegel oder Wallbox keine sogenannte Gleichfehlerstromüberwachung 6 mA haben sollte, hat er diese mit eingebaut brauche ich den vorhandenen Fi nicht wechseln.

Es geht hier auch um die Sicherheit und da sollte man alles ein bisschen im Auge behalten und nicht nur einfach irgendwie anstöpseln 😉

Gruß

Dasepp

Moin,

ich schwanke noch zwischen

a) dem "rundumsorglos"-Paket mit OpenWB an Stellplatz 1 & SmartWB an Stellplatz 2, beide durch die KfW gefördert. Die OpenWB organisiert dann als Master das Überschußladen aus der PV-Anlage und das Lastmanagement um nicht die vollen 22kW beim Netzbetreiber bezahlen zu müssen. In meinem Fall ist es nämlich so das der Hausanschluss zwar groß genug dimensioniert ist, ich aber jedes zusätzliche kV das ich anschließe einen Baukostenzuschuß von 42 € bezahlen müsste, da die beiden Wallboxen ohnehin nie 22 kW auf einmal aus dem Netz ziehen werden, kann ich das mit Lastmanagement reduzieren. Gleiches gilt wenn ich dann in 12+x die openWB von 11 kW auf 22 kW aufrüste, dann hätte ich ja sogar 33 kW. Die 22 kW-Aufrüstung brauche ich ja aber nur um mit den vollen 6,6 kW laden zu können.

Alternativ gibt es noch

b) einfach eine 32 A CEE Steckdose an Stellplatz 1, dann eine mobile Wallbox, 1-phasig mit bis zu 7,4 kW, hatte da an Khons gedacht.

Vorteil Lösung a) bequem wg. automatischem PV-Überschußladen und der Zugänglichkeit der fest installierten Wallbox. Zudem denke ich so relativ zukunftssicher für alle möglichen EAV-Variationen in der Familie gewappnet zu sein.

Vorteil Lösung b) deutlich niedrigere Kosten (> 1.000 €) weniger Installations- & Einrichtungsaufwand.

Meine großen Bedenken bzgl. der Lösung b ist das ich dann tatsächlich aufpassen muss wann geladen wird, sozusagen PV-Überschußladen per Auge-/Hand-Koordination. Natürlich nicht aus finanziellen Erwägungen, da ich für die niedrigeren Initialkosten schon einige kW vom lokalen Stromproduzenten kaufen könnte, sondern weil ich einfach möglichst viel mit eigenem Sonnenstrom fahren möchte 🙂

@dasepp: Welche einphasigen Ladewürfel/Wallboxen hast du denn in der engeren Auswahl?

Schöne Grüße,
Jan

Für das Überschussladen habe ich mir die myenergi zappi Wallbox bestellt. Ich finde die Umsetzung ist vom Konzept sehr gut gelungen. Ich habe nichts vergleichbares gefunden.

@jan

Also fangen wir mal der Reihe nach an.

Vorweg ich brauche kein Überschußmanagement oder dergleichen da unsere PV mit ca. 300 kw peak (selbst wenn sie nur bei Schwachlicht "anspringt") mehr liefert als ich insgesamt benötige, das würde sogar noch für zwei Autos plus Allgemeinstrom reichen, ich muss also nix regeln sondern lediglich die Wallbox freigeben oder im Fall vom Ladeziegel die Drehstromsteckdose ein oder ausschalten wenn Solarstrom da ist.

Das lässt sich ganz leicht per potentialfreien Kontakt von den Wechselrichtern mit dem wiederum ein Leistungsschütz angesteuert wird, bewerkstelligen.

Per Codeschlos/RFID/Schlüsselschalter/Zeitschaltuhr usw. lassen sich hier auch zusätzliche Schaltaufgaben erledigen, es wäre sogar ein Fingerprint denkbar - was ich ernsthaft in Betracht ziehe, die Bauteile dafür hab ich größtenteils rumliegen und wenn nicht wäre das auch bezahlbar 😉

Es kann also gut sein das ich mir meine Wunschladetechnik selber "zusammenstricke", natürlich nach den geltenden Vorschriften, Murks machen wird dann später vielleicht mal 🙂

Oder - ich schiesse mir was passendes gebrauchtes bei E-Bäh das ausbaufähig ist.

Dann wären die fertigen und neuen Lösungen zu erwähnen.

Die von dir genannte Kohns hätte alles was man braucht bis hin zum Personenschutz mit 6 mA Gleichfehlerstrom also Plug and Play 😉 - Nachteil die wird nur mit 5 Meter Ladekabel angeboten, ich benötige mindestens 6 Meter, um das Auto auch in verschiedene Positionen parken zu können, ich müsste da also wieder basteln was zusätzlich Geld frisst, lieber wären mir 8 - 10 Meter dann könnte ich das Teil in die Garage hängen und es wäre somit sicher und trocken und das Ladekabel würde (durch einen Mauerdurchlass) auch bis ins Carport reichen -> also im Winter 2 mögliche Stellplätze in der Garage und im Frühjahr/Sommer/Herbst 2 Stellplätze im Carport, ich muss dann lediglich Anfang kalter Jahreszeit den Ladekabelstecker durch den Mauerdurchlass in die Garage zurück schieben und am Emde der kalten Jahreszeit wieder nach aussen führen, inne und aussen kommen Wandhalter für die Kabelgarnitur ran.

Desweiteren sind mir die Hersteller Morec und Lefanev (Jeweils Wallbox/Ladeziegel) ins Auge gesprungen die Wallboxen haben separate Wandhalter, können also schnell von der Wand abgenommen werden (für Urlaubsreisen oder dergleichen) und haben bereits als Ladeziegel ab 6 Meter Länge beim Ladekabel und sind in 6 mm² ausgeführt (was mir sehr wichtig ist, ich will ja den Akku laden und nicht die Pflastersteine mit dem Kabel heizen 🙂 )

Dann der Duosida Ladeziegel ebenfalls mit 6mm² und mit 8 Meter Ladekabel zu haben.

Die genannten neuen Ladeteile sind um 400 bis 500 Euro all inklusive zu haben, mehr will ich für die geringe Ladeleistung bzw. für eine Steigerung der Ladeleistung um weitere 3,7 kw auch nicht ausgeben, Förderung hin oder her das hilft mir nichts wenn ich es nicht gebrauchen kann.

Der Fall ist natürlich bei anderen auch anders gelagert man sollte auch hier die Augen in alle Richtungen offen halten und das raussuchen was die Beste Gesamtlösung bietet.

Und dann wäre dann noch was das ich erst vor Kurzem entdeckt habe und mir NICHT mehr aus dem Kopf geht, dazu ein Link

https://aec.energy/chargers/dc-travel-charger/en.html

Eine DC Wallbox mit einstellbarer/regelbarer Leistung bis 20 kw für 4500 € (per Zusatzmodul auf 40 kw erweiterbar dann "nur" 1000 € teurer) die fast keine Wünsche offen lässt und obendrein noch von der Wandhalterung abgenommen und mit auf Reisen genommen werden kann, die knapp 30 Kg in der kleinen Ausführung lasssen sich noch handhaben.

Mal kurz nachgerechnet eine Ladung von 30 auf 80 % dauert dann rund 1,5 Stunden (mit Zusatzmodul 0,75) und somit könnte ich auch an klaren Wintertagen das Auto aus der Sonne tanken (tägliche Strecke etwa 100 km)

Da ich den Hang dazu habe entweder nur das Nötigste zu machen oder dann lieber gleich Nägel mit Köpfen mache (dazwischen gibt es bei mir nicht viel, ganz oder gar nicht) lasse ich mir von denen mal ein Angebot erstellen.

Die haben auch eine normale AC Wallbox mit ordentlichem Ladekabel um 400 Euro, mal sehen was dabei heraus kommt.

Jetzt hab ich aber mal wieder mehr geschrieben als ich wollte 🙂

Gruß

Dasepp

Ich fahr 2BEV im Haushalt seit über 2 Jahren und beide werde per Schuko geladen (10A und 12A), keinerlei Probleme.
Durch die Förderung hab ich mir nun aber auch eine Wallbox installiert (OpenWB). Der U5 auf also PV optimierter an der WallBox laden und der 2 weiter an der gesteuerten Schuko.

Meine sind auf 16A ausgelegt und ich kenn auch keine anderen... Ladestrom würde für meine jährlichen 35000km aber auch mit 8A genügen.

Hi Bosper

Nur aus technischem Interesse, wie groß ist deine PV und wann wurde sie installiert (Inbetriebnahme), wieviel hast du in % oder kwh etwa Eigenverbrauch ?

Die 35.000 km teilen sich dann mit dem U5 auf 3 E-Autos auf, habe ich das richtig verstanden ?

Das sind wahrscheinlich komplett andere Vorraussetzungen wie sie zum Beispiel bei mir herrschen, das ist immer der Hinweis den ich gebe das jeder seine Situation genau betrachten und dann danach handeln muss, eine Standard Vorgehensweise gibt es nicht !

Ich will also nicht deine Daten ausspionieren - deine Angaben wären interessant um mal Beispielrechnungen zu machen.

Gruß

Dasepp

Also ich habe eine 23,8 KWp Anlage, die in alle Himmelsrichtungen verteilt ist. Zudem habe ich einen E3/DC Speicher mit 13 KW und nehme daher auch noch die E3/DC Wallbox. Hier auch nur die 11KW weil ich pro KW mehr Leistung am Hausanschluss 50€ Netto Zahlen muss und das wären bei einer 22 KW Wall box
11 x 50= 550€ Netto + 162€ Netto für den Wechsel der Hausanschlusssicherung. Und das ist es mir nicht wert. Das Auto wird auch mit 11 KW voll.

Stimmt es eigentlich das man bei 1 Phasigen Laden von der PV min 1,4KW Leistung von der PV brauch und beim 3 Phasigen 4,2 KW? Ich habe das in einen wideo gehört.