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Ladekarten/Lade-Apps - Erfahrungsaustausch

Moin

Das Verbindungskabel Typ 2 war bisher soviel ich weiß bei jedem Fahrzeug dabei, lediglich bei den Ladeziegeln gab es am Anfang Fahrzeugauslieferungen wo er nicht beigelegt war - die betroffenen wurden aber zeitnah separat per Paketdienst mit den Ladeziegeln versorgt.

In meinem Fall kam der Duosida Ladeziegel einen Tag bevor wir das Auto abgeholt haben mit DHL und das Verbindungskabel Typ 2 lag in der Transporttasche im Kofferraum.

Also abwarten und dann erst was anderes bestellen wenn es überhaupt notwendig werden sollte, die neuen Autolieferungen im März sollten alles bereits im Kofferraum haben und wenn nicht werdet ihr bestimmt rechtzeitig damit versorgt.

Und für diejenigen die immer noch glauben sie können mit einem dreiphasigen oder einphasigen Kabel die Ladeleistung in irgendeiner Weise beeinflussen - vergesst es einfach einphasig mehr geht technisch nicht - egal was an der Wallbox eingestellt ist oder wieviel Verbindungsdrähte da irgendein anderes Kabel hat - zumindest beim U5 ist das so 😉

Gruß

Dasepp

Soweit ich informiert bin werden die Kabel so benannt: MODE 2= Schuco-Ladeziegel-Typ2

MODE 3= Typ2-Typ2

Etwas genauer beschrieben wird es hier .

https://de.wikipedia.org/wiki/IEC_62196

Es würde noch eine genaue Schaltungsbeschreibung zur Norm IEC 62196 mit "nur" 46 Seiten, da steht dann genau drin wie die Schaltzustände definiert sind.

Kann man auch kostenpflichtig downloaden (VDE) für um 200 Euronen 🙂 🙂 🙂

Man findet es auch mühsam und stückchenweise im Netz, dann ist es "geringfügig billiger" 😉

Gruß

Dasepp

Hi

Mal wieder was zu den Ladekarten, bevor das Thema einschläft 😉

Also wir waren ja vor ein paar Wochen zum Testladen an zwei Schnelladern.

Mittlerweile ist auch die Abrechnung gekommen.

Eine Testladung waren an einer EnBW Säule - wir haben die ADAC Karte was ja im Prinzip der EnBW entspricht - da hab ich 13 kwh geladen und da hat es mir auch die 5,06 € (0,39 €/kwh) angezeigt und die wurden auch abgebucht.

Und an der Fastned Ladesäule hab ich 9,9 kwh geladen, dort hatte es mir Kosten von knapp 5,90 angezeigt und jetzt kommt's abgerechnet wurden nur die 3,84 € die vertraglich zugesichert sind also 0,39 €/kwh.

Heisst im Klartext man kann mit der ADAC Karte, wie weiter oben schon erwähnt wurde, die Fastned Ladesäulen ansteuern und dort auch laden - angezeigt wird einem aber der Preis für die Fremd- oder Gastlader (0,59 €/kwh) und abgerechnet wird aber nur der günstige ADAC Tarif von 0,39 €/kwh.

Bei einem (Winter-)Autobahnverbrauch bei zügiger Fahrt von sagen wir 30 kwh würden das als Gastlader Mehrkosten von 30 mal 0,20 €, also 6 € ergeben, wie gesagt MEHRKOSTEN pro 100 km !!!

Und insgesamt 30 mal 0,59 € also 17,70 € GESAMTKOSTEN pro 100 km !!! für soviel Geld kann man locker einen 3,5 Tonnen Jeep mit 160 km/h über die Autobahn "jagen" - ist also ganz schön happig 😉

Ohne Werbung betreiben zu wollen kann ich diese Ladekarte nur jedem ADAC Mitglied empfehlen und würde sogar noch einen Schritt weiter gehen, für die die viel auf langen Strecken unterwegs sind würde es sich sogar lohnen dem ADAC beizutreten, der Mitgliedsbeitrag springt allein über die Ladekarte wieder raus, da es die ja als Mitglied kostenlos und ohne Grundgebühr, Mindestvolumen oder sonst was gibt, die App von EnBW ist auch inbegriffen.

Es würden bei Langzeitparkern (über die Ladezeit hinaus) lediglich die allgemein üblichen Blockiergebühren anfallen (über 240 Minuten oder 4 Stunden Standzeit 0,1 € Pro Minute), das glaub ich hat man aber im Griff um diese zu vermeiden, und wenn das Auto vielleicht einmal im Jahr länger angestöpselt ist als es ladet und ich da noch was weiss ich einen oder zwei, drei Euro als Blockiergebühr zahlen muss kann ich mir das durchaus leisten, würden ja dann die meisten von den anderen Anbietern auch verlangen 😉

Gruß

Dasepp

Ja Dasepp, du bringst mich immer wieder auf die Gadanken über eine ADAC - Mietgliedschaft. Das ist übrigens keine Werbung in meinen Augen.

Einfach mal ein Tipp vom U5 - Fahrer an andere U5 - Fahrer.

Danke.

Hi Stanislaw

Bin übrigens schon über 30 Jare bei dem Verein (Plus Mitgliedschaft mit Schutzbrief, Auslandskrankenhilfe ect.) und habe mir durch kostenlose Hilfe bei der einen oder anderen Panne bzw. sogar zwei schwerwiegende Unfälle den Beitrag dafür längst eingespart, wenn man viel unterwegs ist kann man sowas schon brauchen und rechnet sich dann auch.

Seit einigen Jahren komm ich ja nicht mehr soviel raus und könnte leicht darauf verzichten ich bleib aber trotzdem dabei, mittlerweile ist meine Holde auch als Plus Mitglied dabei - Partnertarif irgendwas von um 100 Euro im Jahr für beide mit "HUPFEN UND BANDE" 🙂

Und rechnet sich erneut schon wieder, wie man sieht.

Übrigens eine zweite Ladekarte würde einmalig 10 Euro bei der Ausstellung kosten, mir aber nicht weil ich die dann auf meinen Namen wiederum umsonst bekommen würde, die die wir jetzt gekriegt haben läuft auf die Mitgliedschaft meiner besseren Hälfte und mehr Ladekarten als man Autos in Betrieb hat bzw. Personen die damit fahren brauch man ja wirklich nicht 😉

Gruß

Dasepp

Zitat von Dasepp am 21. März 2021, 14:44 Uhr

Hi

Mal wieder was zu den Ladekarten, bevor das Thema einschläft 😉

Also wir waren ja vor ein paar Wochen zum Testladen an zwei Schnelladern.

Mittlerweile ist auch die Abrechnung gekommen.

Eine Testladung waren an einer EnBW Säule - wir haben die ADAC Karte was ja im Prinzip der EnBW entspricht - da hab ich 13 kwh geladen und da hat es mir auch die 5,06 € (0,39 €/kwh) angezeigt und die wurden auch abgebucht.

Und an der Fastned Ladesäule hab ich 9,9 kwh geladen, dort hatte es mir Kosten von knapp 5,90 angezeigt und jetzt kommt's abgerechnet wurden nur die 3,84 € die vertraglich zugesichert sind also 0,39 €/kwh.

Heisst im Klartext man kann mit der ADAC Karte, wie weiter oben schon erwähnt wurde, die Fastned Ladesäulen ansteuern und dort auch laden - angezeigt wird einem aber der Preis für die Fremd- oder Gastlader (0,59 €/kwh) und abgerechnet wird aber nur der günstige ADAC Tarif von 0,39 €/kwh.

Bei einem (Winter-)Autobahnverbrauch bei zügiger Fahrt von sagen wir 30 kwh würden das als Gastlader Mehrkosten von 30 mal 0,20 €, also 6 € ergeben, wie gesagt MEHRKOSTEN pro 100 km !!!

Und insgesamt 30 mal 0,59 € also 17,70 € GESAMTKOSTEN pro 100 km !!! für soviel Geld kann man locker einen 3,5 Tonnen Jeep mit 160 km/h über die Autobahn "jagen" - ist also ganz schön happig 😉

Ohne Werbung betreiben zu wollen kann ich diese Ladekarte nur jedem ADAC Mitglied empfehlen und würde sogar noch einen Schritt weiter gehen, für die die viel auf langen Strecken unterwegs sind würde es sich sogar lohnen dem ADAC beizutreten, der Mitgliedsbeitrag springt allein über die Ladekarte wieder raus, da es die ja als Mitglied kostenlos und ohne Grundgebühr, Mindestvolumen oder sonst was gibt, die App von EnBW ist auch inbegriffen.

Es würden bei Langzeitparkern (über die Ladezeit hinaus) lediglich die allgemein üblichen Blockiergebühren anfallen (über 240 Minuten oder 4 Stunden Standzeit 0,1 € Pro Minute), das glaub ich hat man aber im Griff um diese zu vermeiden, und wenn das Auto vielleicht einmal im Jahr länger angestöpselt ist als es ladet und ich da noch was weiss ich einen oder zwei, drei Euro als Blockiergebühr zahlen muss kann ich mir das durchaus leisten, würden ja dann die meisten von den anderen Anbietern auch verlangen 😉

Gruß

Dasepp

Finde den EnBW-Tarif auch sehr empfehlenswert. Habe diesen direkt über EnBW, da ich dorthin mit Strom gewechselt bin. Da ist der Vieladertarif dann auch ohne Grundgebühr.

Zitat von Dasepp am 21. März 2021, 18:50 Uhr

Hi Stanislaw

Bin übrigens schon über 30 Jare bei dem Verein (Plus Mitgliedschaft mit Schutzbrief, Auslandskrankenhilfe ect.) und habe mir durch kostenlose Hilfe bei der einen oder anderen Panne bzw. sogar zwei schwerwiegende Unfälle den Beitrag dafür längst eingespart, wenn man viel unterwegs ist kann man sowas schon brauchen und rechnet sich dann auch.

Seit einigen Jahren komm ich ja nicht mehr soviel raus und könnte leicht darauf verzichten ich bleib aber trotzdem dabei, mittlerweile ist meine Holde auch als Plus Mitglied dabei - Partnertarif irgendwas von um 100 Euro im Jahr für beide mit "HUPFEN UND BANDE" 🙂

Und rechnet sich erneut schon wieder, wie man sieht.

Übrigens eine zweite Ladekarte würde einmalig 10 Euro bei der Ausstellung kosten, mir aber nicht weil ich die dann auf meinen Namen wiederum umsonst bekommen würde, die die wir jetzt gekriegt haben läuft auf die Mitgliedschaft meiner besseren Hälfte und mehr Ladekarten als man Autos in Betrieb hat bzw. Personen die damit fahren brauch man ja wirklich nicht 😉

Gruß

Dasepp

Ich habe das Glück, dass ich bislang unterwegs noch nie eine größere Panne hatte.

Ich habe vom ADAC bislang gar nichts gehalten. Ich empfand es als teure Option, die man nicht braucht, wenn man den Schutzbrief bei der Versicherung nimmt. Dieser kostet im Schnitt unter 15 Euro im Jahr und hat ähnliche Leistungen,wenn mal richtig was schief läuft. Der einzige Unterschied besteht darin, dass man bei der Versicherung direkt zur nächsten Werkstatt abgeschleppt wird und dort ggfs. einen Mietwagen bekommt.

Bei den Ladetarifen wäre es das erste Mal eine Überlegung wert. Vor allem, wenn die großen Anbieter hier mitspielen.

Moin

Wie gesagt wenn einer nicht oder nur wenig raus kommt ist es vielleicht überflüssiges Geld, wenn einer viel in der Gegend rumkommt und auch dann die Chance grösser ist das man mal stehen bleibt kann man da durchaus drüber nachdenken, wegen der guten Konditionen der Ladekarte dann natürlich erst recht.

Vor ettlichen Jahren hatte ich mal einen kapitalen Motorschaden, Anruf hat genügt mein Auto wurde abgeschleppt und mir wurde ein Leihwagen 1 Woche lang zur Verfügung gestellt, lediglich 1 Tag musste ich selber bezahlen da ich ihn ja insgesamt 8 Tage hatte, mein Auto hätte normalerweise vor Ort repariert werden müssen, nach Rücksprache mit der Hauptstelle in München wurde aber mein damaliger BMW 320 nach Hause transportiert und ich konnte am folgenden Wochenende in aller Ruhe einen Tauschmotor einbauen, den ein Bekannter noch von einem Unfallwagen in der Garage liegen hatte.

Unter normalen Umständen hätte ich eine Woche Urlaub nehmen müssen und hätte einen riesigen Stress gehabt das Auto nach Hause zu bekommen (etwa 150 km) um es dann wieder flott zu kriegen (es war noch zu DM Zeiten) der ganze Spass hatte mir dann keine 1.000 DM gekostet inkl. Tauschmotor, die Reparatur vor Ort in der Werkstatt über 5.000 DM - Geld das ich damals nicht hatte, ich hätte also mein Konto überziehen müssen 😉

Vor drei Jahren eine Motorradreise nach etwas über 100 km ist die Batterie "zusammengebrochen" - Anruf, nach 20 Minuten war der gelbe Engel da, hat meine Eigendiagnose bestätigt das die Batterie einen weg hat (er hat auch noch den Regler durchgemessen und der war in Ordnung).

Er hat dann noch versucht etwas Ladung in die Batterie zu bekommen, hat bei einem ATU Laden (der an der nächsten Ausfahrt war) angerufen ob sie eine entsprechende Batterie haben (das war eine halbe Stunde bevor die zumachten an einem Freitag Abend, es eilte also auch) und hat mich dann (mit der dürftig geladenen Batterie) bis zum ATU begleitet, den Batterietausch hab ich dann auf dem ATU Parkplatz selber vorgenommen - Kostenpunkt 53 Euro für die Batterie (die ich ja sowieso gebraucht hätte) und ich bin mit 1,5 Stunden Verspätung an meinem Ziel in der Nähe von Frankfurt angekommen.

Das Härteste was ich jedoch erlebt hatte war ebenfalls bei der Heimreise von einer Alpentour mit dem Mottorrad, diesesmal an einem Sonntag Nachmittag über 200 km von Zuhause entfernt, wir mussten am Montag alle wieder zur Arbeit.

Das Motorrad von meinem Kumpel war ausgefallen (ebenfalls Mitglied), wir standen unter einer Autobahnbrücke, Anruf nach einer halben Stunde war Hilfe da.

Diagnose Keine Sprit, Verdacht - die Ausgänge vom Steuergerät der elektronischen Einspritzanlage, sowas in der Art hatte ich als Elektroniker vermutet aber keinerlei spezielles Werkzeug dabei.

Hat der gelbe Engel doch nicht tatsächlich gesagt "Ja den Fehler kenn ich, da eh schon alles aufgeschraubt ist mach ich mal einen Reparaturversuch", er ging zum Auto holte seinen Gaslötkolben, hat das Steuergerät aufgeschraubt und die Platine nachgelötet (also wieder mal das oft autretende Problem mit schlechten Lötstellen) nach einer guten Stunde war alles rum und wir haben unsere Heimreise fortgesetzt - störungsfrei !

Ich könnte noch eine Weile weiter berichten , wenn man viel unterwegs ist erlebt man auch viele Sachen 😉

Soll also wirklich keine Werbung sein, nur Erfahrungsberichte die ich im Laufe der Jahrzehnte mit dem ADAC hatte, jetzt versteht ihr wahrscheinlich warum die "so hoch bei mir im Kurs stehen".

Übrigens habe ich gestern Abend noch einen aktuellen Vergleich der Ladekarten entdeckt hierzu der Link, seht selbst :

https://insta-drive.com/de/blog/der-grosse-vergleich-der-verschiedenen-ladetarife/

Hieraus geht hervor das die EnBW/ADAC Karte das Beste Gesamtergebnis liefern kann, gefolgt von Maingau und noch eine Handvoll anderer die aber bei weitem keine 30.000 Ladepunkte in Deutschland haben oder dann Aufschläge im Ausland oder Grundgebühren fällig werden.

Für mich, da ich ja sowieso Mitglied bin, gab's da also nichts mehr zum Überlegen - Entscheiden muss jeder selbst, das kann ich leider nicht übernehmen aber Erfahrungen und Ratschläge mitteilen schon 😉

Gruß

Dasepp

Ich habe Maingau und zahlea als Stromkunde auch nur 0.39 ct.  Außnahme IONITY, dafür hab ich EWE go für 0.49

Ich gleite dahin mit meiner blauen Reisschüssel