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Lademöglichkeit / Bidirektionales Laden

Der U5 ist ein chinesisches Auto - dort ist einphasiges Laden Standard.
Daher gehe ich nicht davon aus, dass so etwas kommt.

Ich habe bei ~2700km und unserem Fahrprofil bislang keinen Bedarf an einem 11kW Lader gehabt.
Auto Abends anstöpseln - morgens voll. Das auch Batterie schonend. Wenn ich die 250-300km knacke, so ist i.d.R. eine Raststätte unterwegs dabei.
Anstöpseln - 30 Min warten, weiter geht's.

Zitat von DerJoerg am 28. Mai 2021, 21:23 Uhr

Der U5 ist ein chinesisches Auto - dort ist einphasiges Laden Standard.
Daher gehe ich nicht davon aus, dass so etwas kommt.

Ich habe bei ~2700km und unserem Fahrprofil bislang keinen Bedarf an einem 11kW Lader gehabt.
Auto Abends anstöpseln - morgens voll. Das auch Batterie schonend. Wenn ich die 250-300km knacke, so ist i.d.R. eine Raststätte unterwegs dabei.
Anstöpseln - 30 Min warten, weiter geht's.

Mag bei dir so passen, aber wer auf öffentliches laden angewiesen ist, der wird es anders sehen. Da hast du dann oft noch die Blockiergebühr und dank einphasigen Ladens bekommst du in der Zeit nicht sehr viel in den Akku.

Moin

Zur Induktionsladung - das wird noch lange Zeit "Zukunftsmusik" sein.

Wer von euch wäre bereit hier vielleicht 10.000 Euro oder mehr auszugeben um "kabellos" laden zu können, also ich nicht überlegt mal dafür kann man am normalen Stromnetz für etwa 150.000 km Strom tanken, wenn eine eigene PV Anlage im Spiel ist eher 300.000 km !

Und für 1000 Euro wird man sowas nicht bekommen - da steckt ja ein bisschen mehr Technik dahinter als z.B. bei einer banalen Wallbox.

Oder mit anderen Worten für diese Summe bekommt man schon eine PV Anlage mit 10 kwp !

Im öffentlichen Bereich wird es sowieso sehr schwierig werden, dazu müssten sich die Hersteller auf einen genauen Einbauort einigen, sonst funktioniert das nicht, auch müssten die Autos genau geparkt werden, denn es reicht nicht wenn das Auto nur in der Nähe der Induktionsspule steht, das muss schon genau über der Spule geparkt werden - ähnlich wie beim Qi Laden beim Handy das muss ja auch direkt auf der Spule liegen 😉

Zum Dreiphasenlader ja der würde etwa um 9 kw in den Akku reinbringen, aber auch hier entstehen höhere Kosten UND wie ich schon oft geschrieben habe der hat einen wesentlich schlechteren Wirkungsgrad - ich sehe das so wie Jörg mir reicht der Einphasenlader und lade im Moment mit 4 kw um hier nicht unnötig eine "unerlaubte" Schieflast zu erzeugen.

Und wer absolut auf die öffentlichen Ladesäulen angewiesen ist der wird in Zukunft auch mit einem Dreiphasenlader seine Probleme haben, ich sage mal die nächsten Jahre einen Zuwachs von mindestens 1.500.000 (mit Hybrid) oder sogar mehr Neuzulassungen pro Jahr vorraus, diese kostengünstigen oder oft sogar kostenlosen AC Ladesäulen werden also sehr umkämpft sein.

Dann würde man zwar mit einem Dreiphasenlader fast die dreifache Menge in den Akku bekommen aber man hat dann so gut wie keine Chance mehr an diese Ladesäulen ran zu kommen !

Auch die kostenlosen oder Tiefpreis Lademöglichkeiten werden verschwinden, die können ja nicht den Strom für die breite Masse herschenken, es wird also mit Sicherheit nicht so bleiben wie es momentan ist.

Der bessere und zukunftssicherere Weg ist sich um eine Ladung zuhause vor der Haustür zu kümmern und wenn das nicht möglich ist tja da bleibt dann wohl nur der Schnellader.

Das Schnelladernetz wird ja bereits massiv ausgebaut, Beispiel EnBW die haben die letzten Jahre ihre Schnellader auf 150.000 verfünffacht und wollen noch in diesem Jahr (wird aber mit Sicherheit bis Ende nächsten Jahres dauern) auf über 400.000 nochmal verdreifachen - darum ja auch die Preiserhöhung in den Ladetarifen.

Die machen dann aber auch ziemlich schnell ein x-faches an Umsatz - bei den öffentlichen Ladesäulen werden die teueren unbenutzt rumstehen und die billigen werden wie schon erwähnt überbelegt bzw. hart umkämpft sein.

Der Traum sich ein Elektroauto zu kaufen und bei jeder nur erdenklichen Gelegenheit ein paar kwh umsonst zu bekommen wird also nur ein Traum bleiben und funktioniert vielleicht momentan noch solange es geförderte Lademöglichkeiten oder welche aus Werbezwecken gibt und gleichzeitig noch wenige E-Autos unterwegs sind - das ist aber auf Dauer nicht aufrecht zu erhalten - das sollte jedem klar sein.

Gruß

Dasepp

Zitat von tomcologne am 29. Mai 2021, 08:31 Uhr
Zitat von DerJoerg am 28. Mai 2021, 21:23 Uhr

Der U5 ist ein chinesisches Auto - dort ist einphasiges Laden Standard.
Daher gehe ich nicht davon aus, dass so etwas kommt.

Ich habe bei ~2700km und unserem Fahrprofil bislang keinen Bedarf an einem 11kW Lader gehabt.
Auto Abends anstöpseln - morgens voll. Das auch Batterie schonend. Wenn ich die 250-300km knacke, so ist i.d.R. eine Raststätte unterwegs dabei.
Anstöpseln - 30 Min warten, weiter geht's.

Mag bei dir so passen, aber wer auf öffentliches laden angewiesen ist, der wird es anders sehen. Da hast du dann oft noch die Blockiergebühr und dank einphasigen Ladens bekommst du in der Zeit nicht sehr viel in den Akku.

Es wäre dienlich wenn man von dem: „ich muss von 0-100% aufladen“ weg kommen...

eine Phase genügt vollkommen um jeden oder alle paar Tage zu laden und so wird man sicher von Woche zu Woche kommen oder muss dann mal für eine halbe Stunde zum DC.

Eine Phase mit 32A ist jetzt nicht viel schlechter als drei passen mit 16A... an einer 22kw Station ist man nur 30% langsamer, wenn das entscheidet ist verstehe ich nicht wieso man sich dann einen U5 kauft.

So hätte ich das jetzt auch gerne

Hochgeladene Dateien:
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ZOE40 / KONA 64 / ID.3 / U5

Moin Gunnar

Nicht nur du, mir würde das auch sehr gefallen 😉

Wenn das der OBC in China kann müsste das auch der in Europa können von technischer Seite her - ABER hierzulande hat man dann natürlich auch Vorschriften zu beachten.

So ganz ohne FI oder Sicherung einfach per Verlängerungsschnur ist hier bei Todesstrafe verboten - bzw. die Strafe vollzieht sich dann unter Umständen von selbst 🙁

Mit einem sogenannten Inline FI/Sicherung im Adapterkabel zum stromzapfen wäre das aber wohl dann schon in Ordnung.

Gruß

Dasepp

Hat jemand Erfahrung mit einem inverter  für die 12v Buchse in Kofferraum?

Zitat von Dasepp am 1. September 2021, 09:36 Uhr

So ganz ohne FI oder Sicherung einfach per Verlängerungsschnur ist hier bei Todesstrafe verboten - bzw. die Strafe vollzieht sich dann unter Umständen von selbst 🙁

ist aber immerhin wie ein "Trenntrafo" zu betrachten, aber Sicherung ist natürlich von Vorteil 🙂 . Beim IONIQ 5 wurde das in der EU Version schon vorgeführt mit einem Adapterstecker. Dort kann man im Auto die zur Verfügung gestellte Leistung einstellen.

ZOE40 / KONA 64 / ID.3 / U5

Hi

Solche Inverter habe bzw. hatte ich seit den 90ern eingesetzt.

Zum Arbeiten auf unserer Teichanlage da war weit und breit kein Strom.

Der erste hatte nur 500 W Dauerleistung hat aber für eine Bohrmaschine oder einen kleinen Elektrohobel, kleine Handkreissäge usw. gereicht.

Der zweite hatte dann 2800 W Startleistung und 1500 W Dauerleistung mit dem konnte man dann schon mittlere Flexen oder mal einen Staubsauger Kaffemaschine Mikrowelle usw. betreiben.

Natürlich nicht gleichzeitig sondern die Arbeitsschritte schon hintereinander aber immerhin man konnte mitten im Wald auf dieser "Fischzucht" arbeiten mit herkömmlichen Handwerkermaschinen - die Akkugeräte waren zu der Zeit ja noch unbezahlbar.

UND ich musste selbstverständlich das Auto dazu laufen lassen mit erhöhtem Standgas denn wenn man bei einer 100 Ah Batterie 100 Ampere entnimmt ist die nach nicht mal einer Stunde tot das sollte auch klar sein.

Angeschaftt wurde der für eine Wasserpumpe mit 1200 Watt die wir gelegentlich zum hin und her pumpen benötigten.

Zu beachten ist da der Anschluß an der Batterie - mal rechnen um 1200 Watt zu erreichen musst du der Batterie bei 12 Volt 100 Ampere entnehmen können - ich musste also einen separaten Anschluss zur Batterie mit 50 mm² Kabeln herstellen.

Zurück zur Nutzung am U5 über die 12 Boardsteckdose das solltest du nicht mehr als maximal 15 Ampere entnehmen gemäß der Leistungsformel Spannung mal Strom kommen da 180 Watt raus die du auf diesem Weg rausholen kannst - abzüglich Verluste sollte der Inverter also 150 Watt Dauerleistung nicht überschreiten.

Die beiden 12 Volt Boardsteckdosen sind mit je 15 Ampere abgesichert (unter dem Lenkrad ist der Sicherungskasten dafür), du könntest also zwei solcher Geräte mit je 150 Watt - einer hinten und einer vorne - betreiben dann ist sehr schnell Schluß mit lustig.

Damit dir deine 12 Volt Batterie nicht leer wird glaube ich sollte die Zündung dazu an sein dann müsste diese aus dem Hochvoltakku versorgt werden - da ist imn DC - DC Wandler im Auto eine 180 Ampere Sicherung eingebaut - reicht also für diese insgesamt 30 Ampere die du mit den beiden Invertern entnehmen kannst.

Ich hab noch gar nicht probiert ob die Boardsteckdosen auch bei ausgeschaltener Zündung Saft haben (Dauerstrom) glaube aber schon.

Wenn du mehr benötigst müsstest du praktisch - so wie ich in den 90ern - direkt an die 12 Volt Batterie ran hierzu solltest du aber auch wissen was du tust bevor es da knallt 😉

Bei weiteren Fragen einfach fragen 🙂

Gruß

Dasepp

@dasepp Vielen Dank für die ausführliche Antwort.

Mit den 12V Buchsen kommt man also nicht so weit... gut zu wissen.